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Entscheidungen auf dem Weg zum Bild

Zeichnen ist Freiheit. Entscheidungen als Wahlfreiheit? Tilo Schneider legt in seinem Buch nicht den Fokus auf eine Perfektion von Ergebnissen, sondern zeigt einen Weg auf, der zu gekonnter Lässigkeit beim Zeichnen führen kann. In seinen Seminaren hat der Kreative immer wieder erlebt, wie die Anspannung schwindet, wenn der Knoten des Perfektionismus gelöst wird. Es geht um die Freude am Zeichnen, die letztlich zur Entscheidung führt, welche Bildkomposition angestrebt wird. In seinem, im Verlag Hermann Schmidt erschienenen Buch gibt er Entscheidungen an die Hand, die helfen, die Fülle an Möglichkeiten auf dem Weg zum eigenen Bild einzuschränken.
216 Seiten sind voller Beispiele, Ratschläge und Erfahrungen – das Ergebnis aus Schneiders Seminaren und Exkursionen in Sachen Skizzieren und Zeichnen. Für ihn ist Zeichnen mehr als nur abbilden, denn: Die Zeichnenden führen Regie. Sie legen ihr Augenmerk auf das, was ihnen wichtig ist, entscheiden, was sie zu Papier bringen möchten.
Das Buch, gestaltet von Tabea Stach, erfreut bereits beim Durchblättern – so freundlich und schön ist die Gestaltung. Immer wieder bleibt das Auge irgendwo hängen oder die Betrachter lesen sich fest. Für 35 Euro ist das Buch ein Fundus gelungener Beispiele für alle, die skizzieren und zeichnen lernen oder ihre Fähigkeiten verbessern möchten.