Plagiarius 2026 verliehen
Zum 50. Mal macht der Negativpreis Plagiarius auf Innovationsklau im Rahmen von Produkt- und Markenpiraterie aufmerksam. Die Aktion Plagiarius weist darauf hin, dass sie kein Recht sprechen, aber die Meinung zum Ausdruck bringen könne, „dass plumpe 1:1 Nachahmungen, die einem Originalprodukt bewusst täuschend ähnlich sehen, rücksichtslos und moralisch verwerflich sind.“ Seit Jahrzehnten wird immer wieder vor Produkt- und Markenpiraterie gewarnt, die Unternehmen und Verbraucher überall auf der Welt schädigen oder gefährden können. Dabei spielt bei vielen Produkten auch die Verpackung eine wichtige Rolle. Die Aktion Plagiarius weist zudem darauf hin, dass gleiches Aussehen nicht gleiche Qualität und Sicherheit bedeute …
Der erste Preis des Plagiarius 2026 geht an ein Flaschenset für Neugeborene von Koninklijke Philips (oben links), dessen Fälschung (oben rechts) aus China kommt. Ebenfalls von Philips sind Ersatz-Rasierklingen, deren Fälschung eine Auszeichnung erhielt: Im Original (unten links), in gefälschter Form aus China (unten rechts) werden sie unter anderem bei Temu verkauft. Die Verpackungen der Fälschungen weisen beide Male Ähnlichkeiten mit der Originalverpackung auf.


















Award 2025 ausgezeichnet. Prämiert wurde das Designkonzept, das durch seine exklusive Gestaltung, hohe Funktionalität und emotionale Ansprache im Regal überzeugt.


1. Platz (3 000 EUR): Anna Štěpánová, Secondary School of Arts and Crafts, Hradec Králové (Tschechien) für Kitty Tongues, Bonbonspender
1. Platz (4 000 EUR): Paula Cano Gutierrez & Philipp Hainke (Deutschland) für Treasure Box, eine Box, die Genuss zum Erlebnis machen soll
Online Award (1 000 EUR): Daniela Švědová, Secondary School Strážnice (Tchechien), für Macaroom
1. Platz (6 000 EUR): – Lukas Klimpel (Deutschland) für Reveal Box – The “Schiffli” Evolution, Verpackung als Narrativ industrieller Transformation.

