28. FAB Awards vergeben
Unter den Gold-Gewinnern waren auch zwei deutsche Agenturen: Peter Schmidt Group, Hamburg, für die Brand Identity von Kiko Martins und Lure Media, Berlin, in der Kategorie Advertising & Innovation für Hbiki Suntory Whisky.

Unter den Gold-Gewinnern waren auch zwei deutsche Agenturen: Peter Schmidt Group, Hamburg, für die Brand Identity von Kiko Martins und Lure Media, Berlin, in der Kategorie Advertising & Innovation für Hbiki Suntory Whisky.

Mit dem German Design Award in der Kategorie Excellent Communications Design Packaging wurde Haynes Rum, eine Marke von MBG, ausgezeichnet. Hedda Ohlmeyer, Senior Project Manager bei MBG, entwarf den Namen sowie Markenstory und Ausstattungskonzept: von der Verortung auf Barbados bis zur maritimen Formsprache. Für die finale Umsetzung des Labels wurde die Kommunikationsagentur G-DN, Hamburg, beauftragt. Aus der Jury-Begründung: „Die satinierte Oberfläche, der charakteristische Verschluss und das markante Seil verleihen dem Gesamtbild eine kraftvolle Wertigkeit.“

Zum 50. Mal macht der Negativpreis Plagiarius auf Innovationsklau im Rahmen von Produkt- und Markenpiraterie aufmerksam. Die Aktion Plagiarius weist darauf hin, dass sie kein Recht sprechen, aber die Meinung zum Ausdruck bringen könne, „dass plumpe 1:1 Nachahmungen, die einem Originalprodukt bewusst täuschend ähnlich sehen, rücksichtslos und moralisch verwerflich sind.“ Seit Jahrzehnten wird immer wieder vor Produkt- und Markenpiraterie gewarnt, die Unternehmen und Verbraucher überall auf der Welt schädigen oder gefährden können. Dabei spielt bei vielen Produkten auch die Verpackung eine wichtige Rolle. Die Aktion Plagiarius weist zudem darauf hin, dass gleiches Aussehen nicht gleiche Qualität und Sicherheit bedeute …
Der erste Preis des Plagiarius 2026 geht an ein Flaschenset für Neugeborene von Koninklijke Philips (oben links), dessen Fälschung (oben rechts) aus China kommt. Ebenfalls von Philips sind Ersatz-Rasierklingen, deren Fälschung eine Auszeichnung erhielt: Im Original (unten links), in gefälschter Form aus China (unten rechts) werden sie unter anderem bei Temu verkauft. Die Verpackungen der Fälschungen weisen beide Male Ähnlichkeiten mit der Originalverpackung auf.

In der Kategorie Produkt wurden Recyclingetiketten von Steinbeis Papier ausgezeichnet. „Die nass- und laugenfesten Etikettenpapiere aus 100 Prozent Altpapier sind für Mehrweg- und Einweggebinde in den Bereichen Getränke, Lebensmittel und Non-Food geeignet“ so die offizielle Erklärung des Bundespreis Ecodesign. „Angesichts eines schrumpfenden Marktes für grafische Papiere und knapper werdender Faserressourcen entstand bei der Produktentwicklung eines nass- und laugenfesten Etikettenpapiers die Idee, bisher als nicht recycelbar geltende Papiere stofflich zu verwerten. So erschließen wir neue Rohstoffquellen und Märkte für nachhaltige Recycling-Etiketten und schließen eine wichtige Lücke in der Kreislaufwirtschaft,“ erklärt Steinbeis-Marketingleiterin Veronika Warmers.


Mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis Unternehmen in der Kategorie Druckereien ist die Druckstudio Gruppe ausgezeichnet worden. Die Jury zeigte sich vom konsequenten, ganzheitlichen Engagement des Unternehmens überzeugt.

Nicht ein einzelnes Produkt, sondern ein Unternehmen als Ganzes wurde mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2026 für Unternehmen in der Kategorie Verpackungen ausgezeichnet: Leef Blattwerk aus Potsdam. Das Unternehmen hat ein Portfolio „von klimaneutralem Palmblatt über kompostierbare To-Go-Verpackungen bis hin zu essbaren Strohhalmen und Bechern“. Mit über 1 000 Produkten für Gastronomie, Catering, Events und Privatkunden zähle Leef Blattwerk zu den Pionieren kreislauffähiger Verpackungskonzepte, heißt es.

Der PP-Becher für Ready-to-Drink-Kaffee der Molkerei Gropper erhielt ebenso wie die Flüssigkeitsverpackung des US-Unternehmens Aero Flexx, deren Innovative Liquid Packaging Technology durch eine Kombination aus Funktion und Nachhaltigkeit besteche – so das Votum der Jury – einen Deutschen Verpackungspreis in Gold. Der PP-Becher der Molkerei Gropper zeige, so die Jury, wie durchdachtes Design, Materialintelligenz und Nutzerorientierung zu einer echten Innovation verschmelzen und neue Maßstäbe in der nachhaltigen Verpackungsentwicklung setzen könnten.
Der Logistikdienstleister Dachser wurde für seine Retail Box als Dritter mit Gold ausgezeichnet.


Gerade die Advents- und Vorweihnachtszeit lockt mit ihren Adventskalendern ein Lächeln auf die Gesichter der Menschen. Für den finnischen Kosmetikhersteller Lumene und seine Produkte hat das Packungsdesignteam des finnischen Kartonherstellers Metsä Board einen Adventskalender für 2024 entworfen. Dieser, aus den Metsä-Materialien Prime FBB Bright und Pro FBB Bright bestehend, wurde von der lettischen Van Genechten Packaging-Tochter Kvadra Pak hergestellt. Der Kalender wurde jetzt mit einem Scan Star Award ausgezeichnet, einem Wettbewerb der nordischen Verpackungsorganisationen.

In der Kategorie Brand Strategy and Creation – Brand Design – Packaging wurden Chantré und Chantré Crème beim German Design Award 2025 als Winner ausgezeichnet. Sie wurden für Excellent Communications Design – Packaging geehrt. Das Design stammt von Echd, Offenbach. Der Wettbewerb wird vom Rat für Formgebung ausgerichtet.


Unter anderem wurden ausgezeichnet:
Die Premium-Geschenkverpackung für Jägermeister Manifest wurde in der Kategorie Verpackungen mit dem Red Dot
Award 2025 ausgezeichnet. Prämiert wurde das Designkonzept, das durch seine exklusive Gestaltung, hohe Funktionalität und emotionale Ansprache im Regal überzeugt.
Gleich mit zwei Red Dot Awards 2025 wurde Loctite 55 ausgezeichnet. Markeninhaber Henkel erhielt die Auszeichnung in den Kategorien Product Design und Sustainable Design für das robuste Design und die durchdachte Produktion aus einem Monomaterial hervor, die beide zur Nachhaltigkeit von Loctite 55 beitrügen sowie für das ergonomische Design mit einer Reihe benutzerfreundlicher und umweltbewusster Funktionen.

