Archiv: Schlaglichter

Felix Schoeller: Papierverbund aus 95 Prozent Papier

Für Deckelfolien und Schlauchbeutelverpackungen beispielsweise bietet Felix Schoeller Group das Material Flex Paper pure an. Es soll sich für die Verpackung von Füllgütern, die keine Sauerstoffbarriere benötigen wie Seife, für Trockensortimente wie Nudeln, für Non Food wie Windeln oder Binden, als Wickelpapier für Käse-Stücke und Bonbons oder als Umverpackung für bereits verpackte Bonbons, Kekse oder Tiefkühlkost einsetzen lassen. Der Papieranteil von 95 Prozent an der Gesamtverpackung ermöglicht eine Entsorgung über das Altpapier.

Besucherregistrierung für ICE Europe, CCE International und In Print Munich

Vom 15. bis 17. März 2022 plant der Veranstalter Mack-Brooks Exhibitions auf dem Messegelände München das Trio ICE Europe, CCE International und In Print Munich als Treffpunkt für die Converting-, Papier- und Druck-Branche abzuhalten. Die In Print Munich informiert über die Drucktechnologie und ihre Anwendung in der industriellen Fertigung. Auf der ICE Europe werden unter anderem außergewöhnliche Leistungen in der Converting-Industrie mit den ICE Awards ausgezeichnet. Ein Konferenz- und Seminarprogramm zu Technologietrends, Anwendungssystemen, Drucktechnologie sowie Trends und Themen rund um die Wellpappen- und Faltschachtelproduktion und -verarbeitung sollen den Wissenstransfer neben den 467 erwarteten Ausstellern vertiefen.

Pollard wird Pusterla Pollards

Nach der Übernahme durch Pusterla 1880 Anfang dieses Jahres firmiert die auf Luxusverpackungen spezialisierte Pollard-Gruppe, zu der auch Pollard Boxes und Clarke Rubicon gehören, seit Dezember 2021 unter dem Namen Pusterla Pollards.

Paka: Tragegriff aus Karton

Für die Verkaufsverpackung der Babytrage Manduca von Wickelkinder hat Paka Glashütter Pappen- und Kartonagenfabrik einen Tragegriff aus Karton entwickelt, der den bisherigen Griff aus Kunststoff ersetzt. Die Verpackung lässt sich so als Ganzes über das Altpapier entsorgen. Das entwickelte Spezialmaterial für die Tragegriffe soll sich auch für andere Griffe einsetzen lassen.

Madika.de: Faltschachtel-Innendruck

Mehr Gestaltungsfläche auf Faltschachteln bietet der Onlineshop madika.de von Egger Druck + Medien an. Zusätzlich besteht jetzt die Möglichkeit, die Innenflächen von Faltschachteln bedrucken zu lassen.

Stora Enso: Isolierung mit Holzschaumstoffen

Im Verpackungsangebot von Stora Enso stehen jetzt biobasierte Schaumstoffe aus Holz. Die Produkte sollen vollständig recycelbar sein und lassen sich für Schutz- und Thermoverpackungen verwenden.

Sprout World: Kosmetikstift mit Wildblumensamen

Das dänische Unternehmen Sprout World, das bereits Blei- und Buntstifte mit Samenkapseln anbietet, hat das Konzept jetzt auch auf die Kosmetikbranche erweitert. Am Ende der aus zertifiziertem Holz gefertigten Eyeliner und Augenbrauenstifte befindet sich eine rückstandslos auflösbare Zellulosekappe mit Wildblumensamen. Nach Verbrauch wird der Stift in die Erde gesteckt und die Samen sollen aufgehen.

RAL liefert Farbtrends

Eine neue 15-teilige Farbmatrix von RAL soll Designer als anregendes Entwurfswerkzeug für längerfristige funktionale wie sinnlich-ästhetische Projekte inspirieren. Die Farbpalette mit dem Namen RAL Colour Feeling 2022+ wurde in Kooperation mit dem Institute International Trendscouting an der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft & Kunst in Hildesheim entwickelt.

Grafe färbt kompostierbare Kaffeekapsel

Basierend auf Fasern von Sonnenblumenkernschalen, Maisstärke und einem Gesteinsmehlgemisch aus mineralischem Füllstoff stellt Golden Compound einen Biokunststoff für heimkompostierbare Kaffee-Einwegkapseln her. Grafe Advanced Polymers liefert Masterbatches zur Einfärbung der Kaffeekapsel, die die Kompostierbarkeit nicht beeinträchtigen sollen.

Gelber Sack: Recyclingquote erreicht 60,6 Prozent

Die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) gab bekannt, dass das Recycling von Kunststoff-Verpackungen im Gelben Sack bei 60,6 Prozent liegt. Isabel Schmidt, Geschäftsführerin IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen, setzt sich für steigende Recyclingquoten und zunehmenden Rezyklateinsatz ein. Recyclingschädigend seien dagegen Materialverbunde, die mit dem Scheinargument ,weniger Plastik‘ beworben würden.