Archiv: Schlaglichter

Künstlerische Duftkonzepte

Die junge Duftmarke French Cowboy wurde 2025 als Nischenduft eingeführt. Originell und doch Haute Parfumerie, arbeitet die Marke mit unterschiedlichen Kreativen zusammen. Pear Pavlova entstand – inspiriert von Bewegung, Leichtigkeit zwischen fruchtiger Frische und moschusartiger Sinnlichkeit – gemeinsam mit der Tänzerin Allie Goodbun. Der Duft Mezcal Chocolat wurde mit dem französischen Küchenchef Mathis Molinié kreiert und soll an die Küche, an Feuer und an unerwartete Akkorde zwischen Gewürzen und Schokolade erinnern. Die Verpackung wurde von Coverpla hergestellt. Für die Unisex-Düfte kamen ein 100-ml-Flacon mit Verschluss zum Einsatz sowie eine Kombination aus Pumpe und Pumpenabdeckung.

Modernisierung

Mit drei neuen Spritzguss-Modernisierungsmaschinen bekennt sich Grafe zum Technologiestandort Deutschland und stärkt damit das Technikum des eigenen Farb-Design-Centers. Außerdem würden so die Möglichkeiten der Verarbeitung anspruchsvoller Polymere erweitert. Ziel ist, Kunden auch zukünftig bei anspruchsvollen Anwendungen mit innovativen Materiallösungen optimal unterstützen zu können.

Regionalität groß geschrieben

Unter Edeka regional zahlt das Handelsunternehmen auf kurze Wege von Produkten ein und will eng mit regionalen Erzeugern und Lieferanten zusammenarbeiten. Zudem steht das Herkunftsbundesland oder die Region im Kopf der Verpackung, beispielsweise Echt Franken. Eingegliedert werden in das neue Konzept auch bisherige Segmente, wie Heimatliebe oder Mein Land. Erste Produkte der Regionalmarke sind seit April in den Regalen. Die Umstellung erfolgt sukzessive über die nächsten Monate.

Fälschungen schwer gemacht

„Unser Ziel ist es, mit Origify jedes Produkt rückverfolgbar und leicht authentifizierbar zu machen. So bewahren wir Hersteller vor wirtschaftlichem Schaden und schützen Verbraucher vor Sicherheitsrisiken,“ erklärt Florian Hachenberger, kaufmännischer Geschäftsführer von Bosch Secure Authentication, den Hintergrund der App Origify. Mit dieser können über das Smartphone mithilfe eines Live-Videostreams die einzigartigen, nicht kopierbaren physikalischen Merkmale der Oberfläche eines Produkts analysiert werden. Etiketten, QR-Codes oder Chips, die manipuliert werden können, kommen dabei nicht zum Einsatz.

Kreislauffähiges Verpackungspapier

Mit einer breit angelegten Kampagne will Koehler Paper auf wiederverwertbare Verpackungsmaterialien wie Papier als Verpackungsoption für die Lebensmittelbranche aufmerksam machen. Anlässlich der ersten Lesung des Verpackungsdurchführungsgesetzes (VerpackDG) am 16.04. im Deutschen Bundestag thematisiert der Papierhersteller in Berlin die Recyclingfähigkeit von Spezialpapier und die politischen Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Einsatz des Materials. „Neben der Politik entscheiden die Verbraucher, welche wiederverwertbaren Verpackungsmaterialien in den Regalen zu finden sind“, erklärt Philipp Prechtl, Vorstand Strategie der Koehler-Gruppe. „Das Thema Recyclingfähigkeit betrifft uns alle, deshalb müssen wir kreislauffähigen Papierlösungen gemeinsam den Weg ebnen.“ Eine Origami-Katze als Symbol begleitet die Aktion.

Broschüre zu Mehrweglösungen für vorverpackte Lebensmittel

An Mehrweg scheiden sich die Geister – oder auch nicht. „Was bei Mineralwasser und Joghurt längst funktioniert, sollte auch für viele andere Lebensmittel selbstverständlich werden: Mehrweg. Produkte im Glas kaufen, im Supermarkt zurückgeben, spülen und wiederverwenden – ein einfaches System mit großer Wirkung,“ heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung des Mehrwegverband Deutschland und der Deutsche Umwelthilfe (DUH). „710000 Tonnen Verpackungsmüll ließen sich durch Mehrweg jährlich vermeiden. Das entspricht in etwa 35500 voll beladenen Müll-Lkws auf einer Länge von Berlin bis München,“ so die Broschüre Potenziale für Mehrweg im Einzelhandel, die beide Verbände veröffentlicht haben. Auf 34 Seiten werden sowohl die Situation für vorverpackte Lebensmittel analysiert, als auch Handlungsempfehlungen gegeben. Weitere Informationen und die Studie zum kostenlosen Herunterladen hier.

Position ausgebaut

Neues Mitglied der Antalis-Gruppe ist Hein Verpackungen. Mit dem Erwerb des Spezialisten für kundenorientierte Verpackungen aus Wellpappe sowie Displaylösungen für den PoS will das Papierhandelsunternehmen seinen Bereich der industriellen und konstruktiven Verpackungen stärken. Antalis sieht die Übernahme des Verpackungsherstellers auch unter dem Aspekt der Erweiterung des Dienstleistungsangebots in Bezug auf Design- und Fertigungskompetenz.

 

Haptik und Effekte

Der Masterbatch-Hersteller Lifocolor präsentiert sich mit einem gefüllten Werkzeugkasten auf der Cosmetic Business (10. bis 11. Juni 2026 in München) am Stand H4-D16. Unter anderem setzt das Unternehmen auf haptische Effekte und zeigt zum Beispiel die samtig-weiche wie auch wertige Griffigkeit von HDPE-Extrusionsblasflaschen und haptische Veredelungstechniken mittels Lasermarkierungen. Zudem stellt Lifocolor die Trendedition 2027 vor.

Neue Schmelzwanne reduziert Emissionen

Bis 2030 will Mast-Jägermeister die Emissionen aus Primärverpackungen um 50 Prozent senken. Ein erster Schritt ist die neue Next Gen Furnace Hybrid-Schmelzwanne, die Ardagh Glass Packaging Europe entwickelt hat. Damit werden seit März 14 Millionen der 0,7 Liter Jägermeisterflaschen produziert: Erste Auswertungen zeigten, dass sich die CO₂-Emissionen im Herstellungsprozess pro Flasche im Vergleich zur konventionellen Glasherstellung um 60 Prozent reduzieren ließen, heißt es seitens des Spirituosenherstellers.

Papier aus 100 Prozent Baumwolle

Ovol Papier Deutschland bietet mit My Pur Coton ein Imagepapier aus 100 Prozent Baumwolle an. Damit will der Papierhändler ein Zeichen für Wertigkeit und Materialbewusstsein setzen, zum Beispiel bei Geschäftsausstattungen, Imagebroschüren oder Visitenkarten.