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Koehler Paper Greiz: Lebendige Kreislaufwirtschaft

Es gibt Branchen, für die das Thema Recycling einfacher ist als für andere.

Materialfraktionen, wie Papier und Karton, die schon lange Produktionsabfälle oder Altpapier in ihre Herstellungsprozesse integrieren, sind erprobt. Neu hingegen ist, dass ein Unternehmen wie Koehler Paper Greiz aus 100 Prozent Altpapier hochwertige Materialien herstellt, unter anderem für Luxusverpackungen.
Diese komplexen Entwicklungsprozesse setzen ein hohes Know-how voraus. Der Weg zu Materialien für Premium- und Luxusverpackungen aus gemischtem Altpapier war mit Herausforderungen und Investitionen gepflastert. Dabei setzt Koehler Paper Greiz auf mehrere strategische Innovationsfelder, wie es Geschäftsführer Udo Hollbach im Gespräch mit creativ verpacken formuliert.

Brausetabletten mit Tethered Cap

Um die Kreislaufwirtschaft zu unterstützen hat Sanner, nach eigenen Angaben Weltmarktführer für Trockenmittelverschlüsse und Brausetablettenverpackungen, eine Tethered-Cap-Lösung für Brausetabletten entwickelt. So könnten alle Kunststoffbestandteile dem Recycling zugeführt werden und die durch Mikroplastik verursachte Umweltbelastung werde verringert, heißt es seitens des Unternehmens.

 

Emmi: Kreislaufwirtschaft angekurbelt

Gemeinsam mit Partnern hat das Schweizer Unternehmen der Molkereibranche, Emmi, ein Sammelsystem für Kunststoffverpackungen und Kartonverpackungen für flüssige Nahrungsmittel angestoßen. Seit Anfang dieses Jahres können die Verpackungen in den ersten Gemeinden zurückgegeben werden. Das sei der Startschuss für eine flächendeckende Lösung, so Marc Heim, Leiter Division Schweiz bei Emmi.
Das Unternehmen ist Gründungsmitglied der Branchenorganisation Recy Pac, die auf den Aufbau eines Recyclingsystems setze, das alle Akteure entlang der Wertschöpfungskette einbeziehe, um Wertstoffe flächendeckend zu sammeln und hochwertig zu verwerten.

Raja: Nachhaltige Versandlösungen

Auf der Fach Pack stellte das Unternehmen die wiederverwendbare Versandverpackung Re-Zip vor. Dabei wird auf Karton und Papier gesetzt. Die Kooperation mit der Deutsche Post soll für den Rücktransport sorgen. So könnten die Verpackungen bis zu zehnmal verwendet werden. Ein Retourenkonzept müsse einfach umsetzbar und durchdacht sein, heißt es seitens Raja, was durch die Zusammenarbeit mit der Deutsche Post/DHL gewährleistet sei.