Penny: Setzt auf vegane Produkte

Eine steigende Anzahl an Flexitariern motiviert auch Handelsunternehmen, ihr Angebot zu verändern.

Mit Food for Future trägt Penny dem wachsenden Interesse der Verbraucher nach veganen Produkten Rechnung. Mit der neuen Marke zeige der Discounter, „dass eine vegane Ernährung richtig Spaß machen kann und dass man mit den richtigen Ersatzprodukten nicht auf guten Geschmack verzichten muss“, erläutert Marcus Haus, Bereichsleiter Marketing bei Penny, das Konzept. Anhand des Packungsdesigns der Produkte werde auf den ersten Blick klar, aus welcher Pflanzenbasis die Produkte bestehen. Mit Sprüchen auf der Verpackung, wie Sei kein Weichei, mach´s eifrei!, animiere Penny die Konsumenten mit einem Augenzwinkern, die veganen Ersatzartikel auszuprobieren.
Für das Packungsdesign engagierte der Discounter Win Creating Images, Aachen.

Frescobaldi: Blumiges Etikett

Kunst und Wein ist ein Begriffspaar, das auf besondere Weise zusammenspielt.

Alle zwei Jahre schreibt die Compagnia de’ Frescobaldi einen Kunstwettbewerb aus, der unter dem Namen Artisti per Frescobaldi jeweils einen italienischen und zwei Künstler eines anderen Landes einlädt, das Weingut Castel Giocondo in besonderer Weise zu interpretieren. “Das Projekt Artisti per Frescobaldi entstand, um Künstler mit dem Erschaffen von Kunstwerken zu beauftragen, die von den Weingütern der Familie Frescobaldi und ganz allgemein von der Welt und der Kultur des Weins in Italien inspiriert sind”, erklärt Ludovico Pratesi, Kurator von Artisti per Frescobaldi. Die Künstler können ein Ausdrucksmittel wählen, mit dem sie das Weingut am besten interpretieren, um sowohl die Installation vor Ort als auch den Entwurf eines Etiketts für die limitierte und nummerierte Auflage der Flaschen von Castel Giocondo zu kreieren.
Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs ist, so das einhellige Votum der internationalen Jury, der italienische Künstler Gian Maria Tosatti: „In der Auseinandersetzung mit dem Thema des Projekts und seiner Annäherung an die natürliche Umgebung bewundern wir Gian Maria Tosattis Fähigkeit, mit minimalen, aber gleichzeitig poetischen Mitteln komplexe und klangvolle Assoziationen zu erzeugen.“ Sein blumiges Herz auf dem Etikett spricht eine eigene Sprache und trifft den Ton dieser Zeit.

Pringles: Mr. P aufgefrischt

Logos oder Maskottchen zu verändern, erfordert Fingerspitzengefühl.

Das Aussehen von Mr. P, dem Sympathieträger von Pringles, wurde seit seiner Einführung als Maskottchen im Jahr 1967, gestaltet von Arch Drummond, immer wieder an die Zeit angepasst. Der jüngste Look wurde von der Londoner Agentur Jones Knowles Ritchie mutig verändert: „Der verspielte Mr. P trägt nun einen modernen Look, einschließlich kräftiger neuer Augenbrauen und einer schicken neuen roten Fliege. Mit dem neuen Look hat Mr. P auch seine Haare verloren, aber mit seinen 54 Jahren sieht er immer noch so gut aus wie eh und je. Seit der Markteinführung von Pringles hat Mr. P sechs neue Looks erhalten, um mit der Zeit zu gehen. Zwanzig Jahre nach der letzten Umgestaltung ist die Version von Mr. P im Jahr 2021 sein bisher kühnstes Aussehen“, heißt es auf Anfrage von creativ verpacken.

Arabesque: Neu in schwarz-weiß

Auch Sortimente müssen von Zeit zu Zeit einer Prüfung unterzogen werden, das kann Erstaunliches nach sich ziehen.

Arabesque, eine Make-up-Marke von Dr. Grandel, setzt auf eine einfache dekorative Kosmetik ohne größeren Erklärungsbedarf. Nachdem das Sortiment auf den Prüfstand gestellt worden war, wurde das Markenversprechen Simply beautiful angepasst. Ein neues Logo und eine eigene Bildmarke werten die Kosmetik-Serie auf. Die Verpackungen sind schwarz-weiß gehalten und im Siebdruck dekoriert. Gestaltet wurden sie inhouse von Alice Sprang.

BCB: Pop-up-Bar vom Feinsten

Am neuen Ort präsentiert sich der BCB für drei Tage in Berlin und hat wieder Highlights im Portfolio.

Der Bar Convent Berlin (BCB) ist eher ein Erlebnis als eine klassische Messe. Einladende Stände und freundliches Standpersonal präsentieren alkoholische und nicht-alkoholische Getränke aus aller Welt in einem Bar- und Café-Ambiente. Da die bisherige Location aus allen Nähten platzte, findet der BCB erstmals (11. bis 13.10.21) auf dem Gelände der Messe Berlin statt.
Im Palais der Messe Berlin ist ein Highlight die Pop-up-Bar von Rémy Savage, der sich zuletzt mit seiner eigenen Bar ohne Namen selbstständig gemacht hat. BCB und Russian Standard Vodka haben den angesagten Barspezialisten nach Berlin geholt und setzen sein Konzept einer minimalistischen Bar im Bauhaus-Stil mit dem Designstudio Zeitlos Berlin um.

Vocation: Besseres Bier für mehr Menschen

Craft Beer erobert noch immer die Bier-Bühnen und versteht es, die Fans zu begeistern.

Vocation wurde 2015 gegründet und gehört heute zu den Volumen-stärksten Craft Beer Brauereien Englands. Von Anfang an betreute die Agentur Robot Food, Leeds/Großbritannien, das Unternehmen. Es galt nun einen Markenauftritt zu schaffen, der eine wiedererkennbare Markenpräsenz sowohl in Craft-Shops oder Bars als auch Supermärkten erreicht.
Das führte zu Designs, deren neue Wortmarke als Logo für die gesamte Markenkommunikation dient. Gab es früher schwarze Dosen, so sind jetzt kräftige, fröhliche Farben und Illustrationen zu finden, die die individuelle Persönlichkeit der einzelnen Biere unterstreichen sollen. Das neue, prominent positionierte Markensymbol V für Vocation unterstützt die Wortmarke.
Das Team von Vocation und Robot Food zeigt sich zufrieden: „Der Tonfall der Marke ist selbstbewusst, ehrgeizig und verbindlich, dennoch bodenständig und unterstreicht die kühnen Aromen und die kompromisslose Qualität von Vocation, ohne dabei laut zu schreien oder den Underdog zu spielen.“

Cosmetic Business öffnet ihre Tore

Kosmetik-Zuliefer-Branche stellt in München aus.

An der diesjährigen Cosmetic Business nehmen am 20. und 21. Oktober in München über 270 Aussteller der Kosmetik-Zuliefer-Industrie aus den Bereichen Inhaltsstoffe, Herstellung und Verpackung teil.
Als Besucher vorangemeldet sind unter anderem Beiersdorf, Cosnova, Henkel, Kneipp, L’Oréal und Rossmann.

Tickets unter: www.cosmetic-business.com/de/ticket

 

Bahlsen: Modernität und Tradition

Die Advents- und Weihnachtszeit lässt Jahr für Jahr Produkte in einem neuen, festlichen Kleid erscheinen.

Pünktlich zum Herbst lässt Bahlsen seine adventlichen Gebäckspezialitäten im neuen Packungsdesign auftreten. Kern des Gestaltungskonzepts, das die italienische Agentur Auge Design, Florenz und Mailand, entwickelt hat, sei eine Rückbesinnung auf Kunst und Design: Der Bahlsen-Schriftzug wurde ebenso neu gestaltet wie das TET-Zeichen (seit 1904 Güte- und Qualitätszeichen von Bahlsen, das sich von einer altägyptischen Hieroglyphe ableitet), dem als Öffnungssymbol eine wichtige Funktion zukomme. Prominent ist auf den Packungen das jeweilige Produkt zu erkennen. Ein neuer Farbcode als Störer aufgebracht soll helfen, die Sorten zuzuordnen: weiß steht für edelherbe Schokolade, hellblau für Vollmilch und beige für Gebäck ohne Schokolade. Das neue Packungsdesign, so heißt es, verbinde Modernität mit Tradition.
Es wurde auf die gesamte Range von Bahlsen übertragen.

Casa Firelli: Hommage an einfache Küche

Die italienische Küche lebt gut mit ihren Traditionen und frischen Zutaten.

Als eine Art Allroundtalent präsentiert sich die scharfe italienische Sauce Casa Firelli. Marco Agrimonti widmet die Marke der einfachen Küche, die durch höchste Qualität und altbewährte Zutaten überzeuge: „Mit Casa Firelli kombinieren wir diese und unterstreichen sie auch auf visueller Ebene durch eine ikonische Designsprache.“ Als Anspielung auf einen antiken, italienischen Feuerlöscher wurde eine kegelförmige Flasche gewählt, die eine blaue Kappe verschließt.
Das Packungskonzept wurde entwickelt von Charmaine Choi, New York/USA, und Simon Frouws, Black River/Mauritius. Die Glasflasche fertigte Berlin Packaging, das Papieretikett bedruckte Idealgraf und die Verschlusskappe aus PET stellte die Guala Group her.

Berentzen: Premiumlikör gelauncht

Innovative neue Produkte machen die Getränkebranche zu einer der aktivsten.

Wenn eine Marke Regionalität und gute Zutaten kommuniziert, dann hat sie gute Chancen, im Einkaufswagen zu landen. Mit dem I. B. Berentzen Landlikör setze der Spirituosenhersteller auf Natürlichkeit, Tradition und ein anspruchsvolles Geschmacksprofil, wie Marketingleiter Dr. Stephan Susen betont. Das spiegele sich auch im Flaschendesign wider. Mit der Gestaltung war die Pahnke Group, Hamburg, beauftragt. „Das Design unterstreicht die Wertigkeit dieses Premiumlikörs und sorgt mit dem traditionellen Papieretikett für ein ausdrucksstarkes, merkfähiges Branding”, erklärt Alexander Glück, Geschäftsführer Beratung bei der Pahnke Group. Marktstudien belegten, der Neuheitswert des Premiumlikörs riefe eine spontane Kaufbereitschaft hervor und spräche potentielle Neukunden an.
Derzeit gibt es drei Sorten: Zwetschge, Haselnuss und Birne.