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Bundespreis Ecodesign vergeben

In der Kategorie Produkt wurden Recyclingetiketten von Steinbeis Papier ausgezeichnet. „Die nass- und laugenfesten Etikettenpapiere aus 100 Prozent Altpapier sind für Mehrweg- und Einweggebinde in den Bereichen Getränke, Lebensmittel und Non-Food geeignet“ so die offizielle Erklärung des Bundespreis Ecodesign. „Angesichts eines schrumpfenden Marktes für grafische Papiere und knapper werdender Faserressourcen entstand bei der Produktentwicklung eines nass- und laugenfesten Etikettenpapiers die Idee, bisher als nicht recycelbar geltende Papiere stofflich zu verwerten. So erschließen wir neue Rohstoffquellen und Märkte für nachhaltige Recycling-Etiketten und schließen eine wichtige Lücke in der Kreislaufwirtschaft,“ erklärt Steinbeis-Marketingleiterin Veronika Warmers.

Verbesserter Faltschachtelkarton

„Wir möchten unseren Kunden helfen, vorauszudenken und die Führung zu übernehmen – indem wir Lösungen anbieten, die sicher, zuverlässig und von hervorragender Materialeffizienz und Qualität sind, sowie mit einer hochwertigen Druckoberfläche zur Markenwirkung beitragen,“ erklärt Esa Kaikkonen, CEO von Metsä Board, zur verbesserten Kartonqualität von Metsä Board Classic FBB. Insgesamt 60 Millionen Euro flossen in die Modernisierung der Kartonmaschine in Simpele, so dass der Karton für die Bereiche Lebensmittel und Gesundheitswesen auf ein neues Niveau gebracht werden konnte.

Starke Barriere für Lebensmittel

Ein nach eigenen Angaben recyclingfähiges Barrierepapier hat Delfort auf den Markt gebracht. Es soll Lebensmittel bei Transport und Lagerung mit hohen Temperatur- und Feuchtigkeitsunterschieden zuverlässig schützen. Das Material zeichne sich durch eine kombinierte Sauerstoff-, Wasserdampf- und Fettbarriere aus und sei leichter als vergleichbare Barrierepapiere, so Peter Hackl, Geschäftsbereichsleiter Packaging bei Delfort.

Delfort: Neues Barrierepapier

Vor allem Hersteller gefrorener und gekühlter Lebensmittel, von Süß- und Zuckerwaren, Schokoladenriegeln und Cerealien will Delfort mit einem neuen Barrierepapier ansprechen. „Durch eine kombinierte Sauerstoff-, Wasserdampf- und Fettbarriere erreicht das Papier Werte von handelsüblichen Kunststofffolien und ist dabei dünn und leicht“, erklärt Peter Hackl, Geschäftsbereichsleiter Packaging bei Delfort. Das Papier biete aufgrund verbesserter Zug- und Reißfestigkeit besonders günstige Lauf- und Siegeleigenschaften auf Verpackungsmaschinen, die bislang mit Folie arbeiten.