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Costa: Marken- und Packungsrelaunch

Neue Produktkonzepte können eine neue Sichtbarkeit motivieren.

Bekannt für TK-Naturfisch- und Meeresfrüchte ist Costa, eine Tochter der Apetito-Gruppe, jetzt in den Bereich der zubereiteten TK-Fischprodukte eingestiegen. Um die Premiumqualität und Expertise von Costa auch visuell im Regal deutlicher sichtbar zu machen, entschloss sich das Unternehmen zu einem Marken- und Packungsrelaunch, mit dem es die Designagentur Roman Klis, Herrenberg, beauftragte.
„Unsere bisherige Gestaltung hat das hohe Qualitätsniveau nicht ausreichend transportiert – gleichzeitig wurde es zunehmend unübersichtlich im TK-Regal, da zahlreiche Handelsmarken unseren ursprünglich prägenden blauen Holzfond übernommen haben“, erklärt Costa-Geschäftsführer Dr. Carsten Wehrmann gegenüber creativ verpacken. Mit dem neuen Design setze das Unternehmen daher auf ein deutlich vergrößertes Logo, das selbst aus drei Meter Entfernung sofort erkennbar sei. Die neu eingeführte dunkelblaue Farbwelt stärke die Premiumwirkung und schaffe Differenzierung – in Kombination mit großformatigen, pur inszenierten Produktabbildungen, die den Appetite-Appeal deutlich erhöhen sollen. Ein neues Sortenband mit klar strukturierten Reason-to-Buy-Elementen und das Costa-Garantiesiegel unterstützten zusätzlich den Kaufimpuls. Das neue Design soll die Markenwerte „Leidenschaft, Expertise und ehrlichen Fischgenuss“ direkt ins TK-Regal transportieren.
Die Faltschachteln hat das polnische Unternehmen Karton-Pak gefertigt.

 

Seeberger: Frischer Wind im Regal

Ein Packungsrelaunch kann verschiedene Aspekte bedienen.

Das neue Design sei bewusst eine Evolution, keine Revolution, erklärt Tim Jerg, Marketingdirektor bei Seeberger: „Wir haben gestärkt, was bereits stark war, und dort modernisiert, wo es nötig war. Das charakteristische Seeberger Orange bleibt selbstverständlich erhalten – als starkes Markenelement und unverwechselbares Wiedererkennungsmerkmal im Regal.“ Und Franziska Schalley, Brand and Product Innovation Lead, ergänzt: „Besonders stolz sind wir auf die neuen Produktabbildungen: Sie zeigen unsere Snacks so, wie sie wirklich sind – authentisch, hochwertig und einfach lecker. Qualität und Natürlichkeit trifft auf Genuss und die Freude am Snacken.“
Der Relaunch erfolgte in Zusammenarbeit mit Roman Klis Design, Herrenberg, und beinhaltete auch, ein Überarbeiten des Seeberger-Logos: „Die ikonischen Blätter formen nun ein stilisiertes Lächeln über dem rund und weich gestalteten Schriftzug – ein Symbol für Natürlichkeit, Freude und Spaß, das den Charakter der Marke Seeberger unterstreicht“, beschreibt Jerg die Veränderung.

Farm loves Face: Ästhetik im Bad

Kosmetik ist ein weites Feld. Die Global Player erleben immer mehr Manufakturmarken, die sich hier tummeln.

Als Liebesgeschichte zwischen Wissenschaft und Natur versteht sich die Hautpflege von Farm loves Face, einer Marke von Green Daughters, das ein Schwesterunternehmen des Kosmetikherstellers Cosnova ist. Abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse der Haut sollen die Pflegeprodukte von Farm loves Face aktive Hightech-Wirkstoffe mit innovativen Bio-Wirkstoffen kombinieren.
Das Packungskonzept will moderne Ästhetik und Hochwertigkeit in die Bäder bringen und mit dem minimalistischen Design den aktuellen Zeitgeist treffen. Die Braunglasflaschen stehen für Eleganz und den Schutz der Texturen. Auffallend sind die sogenannten Shapes, die auf jedem Produkt andere Formen und Farben haben. Für das Packungsdesign arbeitete die Marke mit Roman Klis Design, Herrenberg, zusammen.
Für creativ verpacken erläutert Dagmar Riedel-Keil, Geschäftsführerin von Green Daughters, das Konzept: „Unsere Formen symbolisieren die perfekte Symbiose aus Wissenschaft und Natur. Sie sind organisch – inspiriert von der Natur. Gleichzeitig spiegeln sie einen Tropfen wider, der für die perfekte Dosierung der Wirkstoffe steht. Jedes Produkt hat eine einzigartige Textur mit hoher Wirksamkeit, daher hat auch jedes Produkt seine individuelle Form.“ Für die Marke sei es wichtig aus Gründen des Recyclings und der Verbraucherakzeptanz Glasflaschen einzusetzen. Derzeit nutze man noch ein Etikett zur Flaschendekoration, arbeite jedoch auch an Möglichkeiten auf Direktdruck umzusteigen. Bei den Umverpackungen erhalten die wechselnden Formelemente eine leichte Prägung.