Archiv: Schlaglichter

Rathgeber: Neu aufgestellt

Entwicklungen kosten Zeit. Und so hat die Rathgeber-Gruppe, Spezialist für Kennzeichnungslösungen, unter Führung ihrer geschäftsführenden Gesellschafter Andrea und Andreas Schrägle gemeinsam mit ihren Mitarbeitern einen zweijährigen Prozess durchlaufen, dessen Kernbotschaft ist: Rathgeber verbindet. Unterstützt wurde das Unternehmen in der Umsetzung von Dachcom.de, Lindau. Die neue Internetplattform sei ein weiterer Schritt, den Kunden ein digitales Markenerlebnis und eine bedürfnisorientierte Lösungsfindung zu bieten, heißt es seitens der Inhaber.

Co-Brands 2025: Kooperationspartner finden

Bis zu 100 Marketingmanagern unterschiedlicher Branchen bietet die virtuelle Veranstaltung Co-Brands 2025 am 27. März 2025 die Gelegenheit Kooperationspartner für mögliche gemeinsame Projekte kennenzulernen. Zuvor ist eine Anmeldung unter www.co-brands.de notwendig. Zudem sind Networking-Pausen in Chat-Gruppen und eine virtuelle Abendveranstaltung vorgesehen.

 

Coverpla: Flaschen im Apothekerstil

Unter dem Namen Oscar hat das französische Unternehmen Coverpla Flaschen für den Duft- und Kosmetikmarkt entworfen, die von der Form her an Apothekerflaschen erinnern. Gefertigt werden sie vom italienischen Glashersteller Zignago Vetro.

RAL: Wasserbasierte Lacktechnologie

Die drei meistgenutzten Farbfächer von RAL Classic werden nun mit einer wasserbasierten Lacktechnologie hergestellt. Dazu Markus Frentrop, Global Head RAL Colours: „Unsere Kunden profitieren nicht nur von emissionsärmeren Produkten, sondern auch von einem erhöhten Schutz vor Vergilbung, da Wasserlack im Vergleich zu Nitrolack eine höhere UV-Beständigkeit aufweist.“ Gleichzeitig seien die Farben lösemittel- und geruchsarm.

 

Aptar: (Mini-) Flacons nachfüllen

Wer immer seinen Lieblingsduft mit sich führt, freut sich über kleine Flacons, die überdies im Trend sind. Aptar Beauty hat das Refillsystem Nomad verbessert, sodass Flacons jederzeit bequem und sicher nachgefüllt werden können. Während der Nachfüllvorgangs komme der Duft nicht mit Luft in Berührung und bewahre seine olfaktorische Integrität, heißt es seitens Aptar.

Weig: Kartonqualität steigern

Für eine verbesserte Oberflächenqualität und gleichmäßige Materialstruktur sorgt bei der Weig-Gruppe unter anderem eine neue Streichanlage. Das auf Karton- und Faltschachteln auf Basis von Recyclingmaterial spezialisierte Unternehmen will so langfristig seine Kartonqualität steigern.

Seda: Deckel für Trinkbecher

Aus 100 Prozent erneuerbaren Fasern sollen die Deckel für Trinkbecher von Seda bestehen. Es gibt sie unter anderem flach oder gewölbt, mit dreieckigem oder ovalen Trinkloch. Armando Mariano, Direktor Innovation, Forschung & Entwicklung, Materialien und Nachhaltigkeit der Seda Gruppe, erklärt: „Diese Produkte wurden mit Blick auf die Zukunft entwickelt unter Berücksichtigung von Umweltbelangen und sich verändernden Verbraucherwünschen.“ Durch eine deutliche Reduzierung des Wasserverbrauchs und der CO2-Emissionen setze der Eco-Fit-Deckel neue Maßstäbe für nachhaltige Getränkeverpackungen.

Berberich Papier: Begleiter durch das Jahr

Kalender sind eine gute Möglichkeit, zu zeigen, was man kann oder anzubieten hat. Der Papierhändler Carl Berberich hat einen Postkartenkalender mit originellen Motiven, die Geschichten erzählen, entwickelt. Auf 14 Papier- und Kartonqualitäten vom Naturpapier bis zum Karton, unterschiedlicher Einfärbungen, Grammaturen und Oberflächen zeigen die Motive, was gestalterisch und drucktechnisch möglich ist.

Flyerline: Erweitertes Angebot

Um den Marktbedürfnissen entgegenzukommen, hat Flyerline Schweiz das Angebot an flexiblen Verpackungen erweitert. Die vielfältig einsetzbaren Standbodenbeutel aus Polypropylen seien vollständig recycelbar, leicht, robust und flexibel, wie Geschäftsführer Steffen Tomasi unterstreicht. Die Verpackungen, die das Kartonagenangebot von Flyerline ergänzen, würden in kleinen Auflagen ab einem Stück angeboten, so Tomasi gegenüber creativ verpacken. Gleichzeitig könnten bis zu 25 verschiedene Motive in einer Verpackungsgröße bis zu einer Auflage von 50 000 Stück bestellt werden.

Nachhaltigkeit Deutscher Supermärkte – eine Studie

Im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) hat das Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL)* zum zweiten Mal eine Studie erarbeitet, die sich auf 289 Seiten mit der Frage beschäftigt, Wie nachhaltig sind die deutschen Supermärkte? Dabei seien die acht umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands Aldi Nord, Aldi Süd, Edeka, Kaufland, Lidl, Netto Markendiscount, Penny und Rewe im Umwelt- und Klimaschutz systematisch erfasst, bewertet und eingeordnet worden, erklärt UBA-Präsident Dirk Messner in einer Pressemitteilung. Handlungsempfehlungen an Handel, Politik, Wissenschaft und Zivilbevölkerung sind der Studie vorangestellt. So soll der Handel mit Blick auf den Konsum „Einkaufsstätten- und Regalgestaltung im Sinne der Nachhaltigkeit ausrichten, zum Beispiel durch Nudging-Maßnahmen.“ Beim Nudging, so Gablers Wirtschaftslexikon, bewegt man jemanden auf mehr oder weniger subtile Weise dazu, etwas Bestimmtes einmalig oder dauerhaft zu tun oder zu lassen.

*Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL ist nach eigenen Angaben eine der weltweit führenden Forschungseinrichtungen zur biologischen Landwirtschaft. Es hat Standorte in der Schweiz, in Deutschland, Österreich, Ungarn (ÖMKi) und Frankreich und mit FiBL Europe eine Vertretung in Brüssel (Belgien).