Archiv: Schlaglichter

Nachfüllbeutel für Farbkonzentrate

Gemeinsam mit Sherwin-Williams, einem Hersteller von Farben und Beschichtungen, hat der Verpackungshersteller Mondi einen Nachfüllbeutel mit einem breiten Ausgießer entwickelt. Die Verbraucher sollen so ermutigt werden, diese Behälter zum Mischen ihres Farbkonzentrats wiederzuverwenden und die Verpackung der Nachfüllpackung zu recyceln. Durch den breiten Ausgießer soll der Beutel leicht zu befüllen oder zu entleeren sein. Der Beutel könne nach der Entnahme wieder fest verschlossen werden.

Etikettenschwindel bei Mundspülungen

Die Stiftung Warentest hat in einer Untersuchung von Flaschen von Mundspüllösungen festgestellt, dass sich zwei Drittel nicht recyceln lassen. Der Hauptgrund: Die Etiketten seien mit einem Kleber versehen, der sich nicht von der Verpackung lösen lasse und Verunreinigungen im Rezyklat verursache. In der Konsequenz würden all diese Flaschen bei der Entsorgung aussortiert und verbrannt, heißt es seitens des Verpackungsberatungsbüros C. E. Schweig, das sowohl die Stiftung Warentest als auch Ökotest berät. Tipp seitens der Verpackungsprofis: „Wer sich nicht sicher ist, kann zu transparenten Flaschen mit nicht verklebtem Schrumpffolien-Etikett greifen, also einer Kunststofffolie, die das Produkt ringsum umgibt.“

Lifocolor: Farbinspirationen

Mit den Shades of Inspiration möchte der Masterbatch-Hersteller Markenhersteller und Kunststoffverarbeiter anhand künftiger Farbtrends zu neuen Produktveredelungen inspirieren. „Wir haben aus renommierten Trendreports eine Auswahl an rund 60 Farben für 2026 zusammengestellt, die in vier Lifestyle-Branchen den Takt angeben könnten. Diese sind ideal mit Masterbatches in thermoplastischen Kunststoffen umsetzbar“, erläutert Jessica Knoch, Teamleiterin Marketing bei Lifocolor Farben. Die Farbtrends werden in einer Mappe mit fünf Flyern, einer Musterbox mit vier Schlüsselfarben und einem Farbchip-Fächer mit allen 60 Farbtöne an Interessierte abgegeben.

 

Koehler Paper: Papierbeutel für Pack & Satt

Convenience-Produkte haben ihre eigenen Bedürfnisse – und die Käufer auch. Gemeinsam mit Pack & Satt, einem Hersteller von Bio-Fertiggerichten, hat Koehler Paper Standbodenbeutel aus dem flexiblen Verpackungspapier Koehler Nex Plus entwickelt. Die Fertiggerichte von Einpott werden aus dem Beutel in eine Schale gefüllt und mit heißem Wasser aufgegossen. Das Papier könne im gängigen Papier-Recyclingprozess verwertet werden, erklärt Alexander Rauer, Leiter des Entwicklungsbereichs flexible Verpackungspapiere bei Koehler Paper.

 

Bags by Riedle: 100 Prozent Recyling

Die neue Produktlinie Pure zeige sich elegant und bestehe zu 100 Prozent aus Recyclingmaterial – Made in Germany. Es sei licht- und ausblutecht, abriebfest, carbonfrei und lasse sich wie jedes andere Papier weiterverarbeiten. Derzeit umfasse die Kollektion Pastellfarben sowie Naturweiß und Schwarz. „Mit ihrer hohen Stabilität und Tragkraft, stehen die Riedle Pure Taschen den klassischen Produktlinien in nichts nach. Der doppelt verstärkte Rand und Boden sichert gegen Ausreißen und Schnittverletzungen,“ heißt es seitens des Herstellers.

Joghurtbecher aus Karton

Eine Beschichtung von Guyenne Papier macht es möglich, dass der Spezialist für Molkereiverpackungen, LFI Emballage, seinen Kunden nun Joghurtbecher aus 100 Prozent Karton anbieten kann. Der Becher garantiere eine optimale Haltbarkeit des Produkts und erfülle gleichzeitig die Normen für den Kontakt mit Lebensmitteln, heißt es seitens der Unternehmen.

Lutz Packaging: Neuausrichtung

Um moderne Verpackungslösungen für die Pharma- und Kosmetikbranche zu entwickeln, arbeitet Lutz Packaging mit einem weltweiten Netzwerk von Partnern zusammen. Als Full-Service-Anbieter hat sich das Unternehmen nach Einstellung der eigenen Produktion von Primärverpackungen aus Röhrenglas neu positioniert. „Als Full-Service-Anbieter übernehmen wir die zentrale Koordination entlang der gesamten Verpackungs-Wertschöpfungskette“, erklärt Wenke Hermanns, Business Development Manager bei Lutz Packaging.

Berry: Tethered Caps verbraucherorientiert

Nach einer Umfrage von Watch Me Think, einem international tätigen Marktforschungsunternehmen, sollen auch die sogenannten Tethered Caps den Verbrauchern eine zufriedenstellende Handhabung gewährleisten. Dabei hätten sich die Lösungen von Berry durch Benutzerfreundlichkeit, Funktionalität und Komfort ausgezeichnet. Die Verschlüsse ließen sich in einem weiten Winkel öffnen und rasteten ein, sodass sie außerhalb des Gesichtsbereichs blieben.

 

Delfort: Neues Barrierepapier

Vor allem Hersteller gefrorener und gekühlter Lebensmittel, von Süß- und Zuckerwaren, Schokoladenriegeln und Cerealien will Delfort mit einem neuen Barrierepapier ansprechen. „Durch eine kombinierte Sauerstoff-, Wasserdampf- und Fettbarriere erreicht das Papier Werte von handelsüblichen Kunststofffolien und ist dabei dünn und leicht“, erklärt Peter Hackl, Geschäftsbereichsleiter Packaging bei Delfort. Das Papier biete aufgrund verbesserter Zug- und Reißfestigkeit besonders günstige Lauf- und Siegeleigenschaften auf Verpackungsmaschinen, die bislang mit Folie arbeiten.

Hubergroup: Neuer Kleber für Kaltfolie

Speziell für den Einsatz bei Lebensmittelkontaktmaterialien hat das Druckfarben- und Chemieunternehmen einen neuen Kaltfolienkleber für Gold- und Silberanwendungen entwickelt. Sie ermögliche gestochen scharfe Konturen und eröffne durch die schnelle Härtung neue Möglichkeiten für metallische Veredelungen höchster Präzision, erklärt Patrick Hübel, Director of Global Product and Color Management bei Hubergroup, und sei eine optimale Antwort auf die steigenden Anforderungen des Marktes.