Brandt Hülsen wird 40
Der Spezialist für Hartpapier- und Versandhülsen feiert Geburtstag: Brandt Hülsen blickt 2021 auf 40 Jahre seit Unternehmensgründung zurück.

Der Spezialist für Hartpapier- und Versandhülsen feiert Geburtstag: Brandt Hülsen blickt 2021 auf 40 Jahre seit Unternehmensgründung zurück.

Eco Vadis, eine Bewertungsplattform von Nachhaltigkeitsratings, prüfte Koehler Paper nach den Corporate Social Responsibility (CSR)-Kriterien des Portals. Das Unternehmen zeige seine Stärken in den Bereichen Rohstoffbeschaffung und Produktion und konnte den Status Gold erreichen.

Aktuell werden in Deutschland kompostierbare Verpackungen über alle Entsorgungswege verbrannt – zu diesem Ergebnis kommt die Initiative Kreislaufverpackung, die über ein Jahr lang Erkenntnisse von Entsorgungsunternehmen, Herstellern und Materialexperten sammelte. Als Lösungsansatz sieht die Initiative den Entsorgungsweg über die Gelbe Tonne, darüber könne – je nach Material – recycelt oder dem Kompost zugeführt werden. Mitglieder der Initiative Kreislaufverpackung sind: Denttabs, Rapunzel Naturkost, Samova, Sonnentor und The Nu Company.

Um die Produktion von Papierflaschen und Behältern aus Holzfaserzellstoff zu industrialisieren, haben der Papierproduzent Stora Enso und das Verpackungstechnologie-Unternehmen Pulpex eine exklusive Vereinbarung geschlossen. Der Fokus der Partnerschaft liegt auf der Entwicklung einer Hochgeschwindigkeits-Produktionslinie, die 2022 betriebsbereit sein soll.

„Bei Kunststoffen geht es künftig verstärkt darum, Material einzusparen und Ressourcen konsequent im Kreislauf zu halten“, sagt Alexander Bonde, Generalsekretär Deutsche Bundesstiftung Umwelt. Die Stiftung fördert dazu ein Projekt zur Produktion von Thermofolien, das das Start-up Constab Polyolefin Additives zusammen mit dem Institut für Kunststofftechnik der Universität Stuttgart durchführt. Hier werden Harze mit speziellen Eigenschaften als Zusatzmittel eingesetzt, mit denen die sogenannte Umformtemperatur energiesparend um 20 Grad abgesenkt werden könne. Die Folien würden durch den Zusatzstoff sowohl dichter als auch fester – und dünner.

Für den neuen Chopin Organic Rye Vodka hat Metsä Board eine Verpackung entworfen, die – so Iiro Numminen, Structural Packaging Designer bei Metsä Board – leicht, stabil, recycelbar sei, mit Verschlusslaschen, die keinen Klebstoff benötigten. Die Entwicklung der Verpackung aus weißem Kraftliner erfolgte im Excellence Centre des Papierherstellers in Finnland.

Die in der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen organisierten Unternehmen melden das Erreichen eines Negativ-Plateaus bei der Versorgung mit Kunststoffen. Der Verband der Kunststoffhersteller Plastics Europe Deutschland geht von einer angespannten Versorgungslage bis Ende des Jahres 2021 aus. Des weiteren wurde eine Preisexplosion bei LDPE, LLDPE und EPS über 60 Prozent beobachtet. Auch die übrigen Kunststoffe hätten sich im Mittel über 50 Prozent verteuert, heißt es seitens der IK.

Bis zum Juli 2024 schreibt die EU-Richtlinie für Einwegkunststoffe vor, dass alle Einweg-Getränkeverpackungen nach dem Öffnen mit den Verschlusskappen verbunden bleiben müssen. SIG will für seine Kartonpackungen in Europa bereits in der zweiten Jahreshälfte 2021 fest mit der Verpackung verbundene Verschlusskappen (Tethered Caps) auf den Markt bringen.

Sieben Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft bündeln im Leitprojekt Waste 4 Future ihre Kompetenzen, um neue Möglichkeiten für das Recycling von Kunststoffen zu schaffen. Dafür würden klimaneutrale Prozesse von der Rohstoffbasis über Stoffströme und Verfahrenstechnik bis zum Ende des Lebenszyklus eines Produkts entwickelt. Im Fokus stehen Energie- und Ressourceneffizienz beim Einsatz von Kunststoffen, so dass künftig weniger fossile Rohstoffe benötigt und Emissionen verringert werden können.

Bereits in den 1990er Jahren wurde ein Verfahren entwickelt, das ermöglichte, den Getränkekarton-Verbund zu trennen. Das abgelöste Kartonmaterial wurde wieder dem Produktionsprozess zugeführt, das Aluminum-Kunststoffgemisch ging an die Zementindustrie. Nun haben Elopak, SIG Combibloc und Tetra Pak acht Millionen Euro in eine Pilotanlage bei Palurec investiert, die nicht nur Aluminium und Kunststofffolie trennt, sondern auch die PE-Folie von dem deutlich schwereren Kunststoff aus HDPE der Verschlusskappen. Während die Verwertung der Kunststoffmaterialien geklärt zu sein scheint, ist die Weiterverwendung des Aluminiums noch unklar.
