Starbucks Bechergebühr für WWF
Bei Starbucks wird eine Gebühr auf Einwegbecher erhoben. Die fünf Cent pro verkauftem Einwegbecher fließen an WWF-Deutschland, um Initiativen zur Reduzierung von Verpackungsmüll zu fördern.

Bei Starbucks wird eine Gebühr auf Einwegbecher erhoben. Die fünf Cent pro verkauftem Einwegbecher fließen an WWF-Deutschland, um Initiativen zur Reduzierung von Verpackungsmüll zu fördern.

Für die Westland Kaas‘ Maaslander-Käsescheiben entwickelten Mondi und das niederländische Käseverpackungsunternehmen Hazeleger eine Monomaterial-Verpackung. Die Verpackung soll aus einer PP-Ober- und Unterfolie für Tiefziehanwendungen und einem PP-Etikett bestehen. Sie ist vom deutschen Institut Cyclos-HTP als recycelbar zertifiziert worden.

Der aktuelle Nachhaltigkeitsmonitor des Handelsverband Deutschland (HDE) macht deutlich, dass Verbraucher beim Kauf von Lebensmitteln und Bekleidung mehr Wert auf nachhaltige Produkte legen.

An den ab Juli 2024 in der EU verbindlichen dauerhaft an der Flasche befestigten Verschlüssen (Tethered Caps) schätzten Verbraucher vor allem die Produktsicherheit und Benutzerfreundlichkeit. Das stellte der Verpackungshersteller Sidel in einer Umfrage zur Verbraucherakzeptanz der Verschlüsse fest. Weniger verbreitet ist die Annahme, dass die Umweltverschmutzung dadurch vermindert würde.

Der Anbieter von Masterbatches für die Kunststoff verarbeitende Industrie erweitert sein Sortiment um Bio-C (compostable) Farbkonzentrate. Diese sollen auf einer Auswahl an umweltverträglichen Farbmitteln basieren und sich für das Einfärben von biobasierten, heimkompostierbaren Polymeren eignen.

Die neuen Tragetaschen des Beautylieferanten Superga sollen den CO2-Fußabdruck möglichst niedrig halten. Als Material mit dem geringsten Energieverbrauch ermittelte das Unternehmen Zellulose. Bei der Tragetasche wird auf Reißverschlüsse und Metall verzichtet, dekoriert wird durch eine einfache Laminierung und Druck auf Wasserbasis. Tragegriffe lassen sich für ein besseres Recycling leicht entfernen.

Drei Wäsche-Serien von Mey wurden mit einem neuen Packungskonzept von Karl Knauer aufgefrischt. Dafür setzte der Verpackungsspezialist einen Karton ein, der zu 90 Prozent aus Recyclingmaterial besteht.

Das sogenannte Bornewables-Portfolio von Greiner Packaging hat einen ersten In-Mold-Labeling-Musterbecher aus kreislauforientiertem Polypropylen (PP) im Angebot. Das Material stammt vom Kunststoff-Rohstoffproduzenten Borealis und soll aus Rohstoffen der zweiten Generation bestehen, das heißt aus erneuerbaren Quellen, die ausschließlich aus Abfall- und Reststoffströmen stammen (Pflanzenölproduktion, Holzindustrie).

Die Testphase der auf Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Liefernetze ausgelegte Kunststoff-Mehrwegbox für Markenartikler und Handel hat sich bewährt und geht in die Serienproduktion über. Die Box kann den gesamten Logistik-Umlauf von der Produktion über den Lieferanten bis in den Handel abdecken. Produzent der Box ist derzeit Georg Utz.

Kreislaufführung und die hochwertige Wiederverwertung von Produkten ist der Schwerpunkt des in Wuppertal ansässigen Zentrums Circular Valley™. Ziel ist es, Arbeitsplätze in Industrie, Logistik und Recycling sowie Forschung & Entwicklung zu schaffen. Des weiteren ist eine Wissensdatenbank zur zirkulären Wertschöpfung/Kreislaufwirtschaft in Planung.
