Kleiner Atlas der Kulinarik
Gemeinschaft wird nicht selten über das Mit-einander-essen oder -kochen ge- und erlebt. Manches, was wir glauben, eindeutig zuordnen zu können, ist eng international verzahnt. So kommen die berühmten italienischen Nudeln ursprünglich aus China und das Basilikum aus Indien.
Die italienische Foodjournalistin Martina Liverani hat genussvolle Geschichten aus aller Welt zusammengetragen. Im Mittelpunkt stehen verschiedene Gerichte und Lebensmittel, kulinarische Praktiken sowie Rituale und Vorlieben. Die Leser lernen über kulinarische Besonderheiten und Gemeinsamkeiten: Manche kennt man überall auf der Welt, andere sind eher regional; manches Gericht ist zum Teilen und wird von einem großen Teller für alle gegessen, anderes wird auf Tellern für jeden einzelnen serviert …
Bei der Lektüre entstehen Bilder und Inspirationen. Traditionen, Essgewohnheiten, spezifische Zutaten motivieren eine bunte, internationale Welt. Es sind die Geschichten – jenseits von Rezepten -, die eine vielfältige Kultur des Essens zeichnen. Die deutsche Ausgabe ist mit 240 Seiten im Knesebeck Verlag erschienen und motiviert für 28 Euro Ideen.





Einen lebendigen Austausch über Architektur wollen der Architekt Gerd Ackermann und die Journalistin Ulrike Pfeil mit ihrem Buch motivieren. Bei Avedition erschienen sollen vor allem Einsteiger, wie zukünftige Architekturstudenten, auf 192 Seiten angeregt werden, sich Gebäude und ihre Botschaften genauer anzusehen. In fünf Kapiteln werden den Lesern Basisinformationen, wie Proportionen, Goldener Schnitt oder der Eck-Konflikt, nahegebracht. Anhand verschiedener Beispiele werden Architekturkonzepte verständlich erklärt: „Der äußere Eindruck eines Wohnhauses ist das eine. Ob es aber gelungen ist und zum Leben darin taugt, darüber entscheiden vor allem seine innere Struktur, die Raumaufteilung und die Beziehung der Räume zueinander.“ Ausgewählte Konstruktionen, Konzepte, die auf die zukünftigen Bewohner eingehen, und verschiedene Baumeister, wie Hans Scharoun, werden vorgestellt. Ebenso wird der nicht einfache Weg der Frau in der Architektur angesprochen.














