Kinfolk Islands: Entspannt von Insel zu Insel
Inseln können das Gefühl geben, von der Welt abgeschnitten zu sein. Sie laden ein zu einer besonderen, gemächlicheren Zeit. Ihre Besonderheiten sind vielfältig und laden zum Träumen ein – auch wenn es nur auf dem heimischen Sofa ist.
John Burns, Chefredakteur des Magazins Kinfolk, hat sich den Inseln als Sehnsuchtsorten gewidmet. Bereits die Texte zu den 18 vorgestellten Eilanden auf fünf Kontinenten, darunter auch die jüngste kanarische Insel La Graciosa, arbeiten ebenso die Besonderheiten heraus wie sie Tipps geben beispielsweise für Anreise und Übernachtung. Ausgewählte Bildstrecken arbeiten die vielfältigen Eigenheiten auch bildlich heraus.
Unter den Kapitelüberschriften Ausbrechen – Entdecken – Entspannen werden jeweils sechs Inselwelten vorgestellt. Den Kapitelschlussstrich zieht immer ein Essay zu einem passenden Thema.
Burns hat sich in diesem auf Deutsch im Knesebeck Verlag erschienenen Buch mit der Faszination, die von Inseln ausgeht, befasst. Der Leuchtturm auf dem Titel weist auf die unterschiedlichen Blickrichtungen und Betrachtungsmöglichkeiten hin, die unterschiedliche Sichtweisen auf die Inselwelt ermöglichen. Slow-Travelling lautet das Zauberwort. 256 Seiten, die Sofareisende ebenso wie Inselhopper inspirieren und zum Träumen animieren, bereichern die Leser für 42 Euro.





Die Welt des Handels scheint immer ähnlicher zu werden in einer von Ladenketten und Supermärkten geprägten Welt. Doch es geht auch anders, was das bei Gestalten erschienene Buch beweist. Der Titel mag irritieren, so dass man fast fragen möchte: Was sind gute Geschäfte? Gut ist ein vielschichtiger Begriff. Neben einer ethischen Komponente, Qualität anzubieten, verkaufen manche Ladenbesitzer zum Beispiel nur Waren aus dem eigenen Land. Gut kann sich auch auf die durchdachten und zielgerichteten Ladenkonzepte beziehen, die keine Kompromisse für vermeintlich schnelles Geld eingehen.






Einen lebendigen Austausch über Architektur wollen der Architekt Gerd Ackermann und die Journalistin Ulrike Pfeil mit ihrem Buch motivieren. Bei Avedition erschienen sollen vor allem Einsteiger, wie zukünftige Architekturstudenten, auf 192 Seiten angeregt werden, sich Gebäude und ihre Botschaften genauer anzusehen. In fünf Kapiteln werden den Lesern Basisinformationen, wie Proportionen, Goldener Schnitt oder der Eck-Konflikt, nahegebracht. Anhand verschiedener Beispiele werden Architekturkonzepte verständlich erklärt: „Der äußere Eindruck eines Wohnhauses ist das eine. Ob es aber gelungen ist und zum Leben darin taugt, darüber entscheiden vor allem seine innere Struktur, die Raumaufteilung und die Beziehung der Räume zueinander.“ Ausgewählte Konstruktionen, Konzepte, die auf die zukünftigen Bewohner eingehen, und verschiedene Baumeister, wie Hans Scharoun, werden vorgestellt. Ebenso wird der nicht einfache Weg der Frau in der Architektur angesprochen.








