Retail Design International Vol. 8
Neue Markenkonzepte, Pop-up-Stores und nach ökologischen Grundsätzen gebaute Einkaufsstätten, das vereint der von dem Architekten und Industriedesigner Jons Messedat herausgegebene Band. Es geht um strukturellen Wandel und eine vielfältige Nutzung, wie Alexandra Dimitrijevic und Jaromin Hecker anhand eines Beispiels aus dem Allgäu aufzeigen. Verschiedene Technologien werden aufgeführt – stationär und digital –, die die Handelswelt nicht nur vielfältiger, sondern auch flexibler machen. 35 Ladenkonzepte, hauptsächlich aus der DACH-Region, zeigen unterschiedliche, von Profis umgesetzte Ideen. Da ist beispielsweise der Falke-Shop für den internationalen Markt mit einer besonderen Schaufensterdekoration oder Ritter Sport mit Instore-Konzepten. Ob ein Pavillon für La Roche Posay oder ein Feinkostgeschäft in Süddeutschland – Individualität und eigenständige Konzepte sind gefragt. Ähnliches zeigen auch die Gebäudeplaner: Ob ein 24/7-Nahversorgungsangebot von Tegut oder die Mpreis-Filiale im österreichischen Klagenfurt: Natürliche Baumaterialien sind ebenso angesagt wie die Nähe zum Kunden. Bei Avedition ist das 200-seitige Buch für 69 Euro erschienen.







Einen lebendigen Austausch über Architektur wollen der Architekt Gerd Ackermann und die Journalistin Ulrike Pfeil mit ihrem Buch motivieren. Bei Avedition erschienen sollen vor allem Einsteiger, wie zukünftige Architekturstudenten, auf 192 Seiten angeregt werden, sich Gebäude und ihre Botschaften genauer anzusehen. In fünf Kapiteln werden den Lesern Basisinformationen, wie Proportionen, Goldener Schnitt oder der Eck-Konflikt, nahegebracht. Anhand verschiedener Beispiele werden Architekturkonzepte verständlich erklärt: „Der äußere Eindruck eines Wohnhauses ist das eine. Ob es aber gelungen ist und zum Leben darin taugt, darüber entscheiden vor allem seine innere Struktur, die Raumaufteilung und die Beziehung der Räume zueinander.“ Ausgewählte Konstruktionen, Konzepte, die auf die zukünftigen Bewohner eingehen, und verschiedene Baumeister, wie Hans Scharoun, werden vorgestellt. Ebenso wird der nicht einfache Weg der Frau in der Architektur angesprochen.












