Mars Wrigley: Dose mit rPET
Die Kaugummis Extra Professional von Mars Wrigley sind in einem neuen Dosendesign erhältlich. Zusätzlich wurde eine Materialanpassung vorgenommen und 30 Prozent recyceltes Polyethylenterephthalat (rPET) eingesetzt.

Die Kaugummis Extra Professional von Mars Wrigley sind in einem neuen Dosendesign erhältlich. Zusätzlich wurde eine Materialanpassung vorgenommen und 30 Prozent recyceltes Polyethylenterephthalat (rPET) eingesetzt.

Für den deutschen Markt wurde das Etikett eines toskanischen Weins neu gestaltet.
Als Basis diente eine Studie, die untersuchte, welche Art der grafischen Gestaltung den deutschen Weintrinker am meisten anspricht. Das toskanische Weingut Cecchi hat das Etikett seines in Deutschland beliebten Weins Vernaccia di San Gimignano Torrebona von der Designagentur Officina Grafica, Florenz/Italien, neu gestalten lassen: Die hellblaue Verschlusskappe zeigt die Skyline des historischen Ortes San Gimignano. Im oberen Teil des Etiketts wurde der weiße Hintergrund durch eine Illustration der toskanischen Landschaft und einer strahlenden Sonne mit goldenen Folienstrahlen ersetzt, im Vordergrund zeigt sich die gleiche Silhouette wie auf der Kappe. Vor dem blauen Himmel steht in goldenen Großbuchstaben der Name des Weins.
Gedruckt wurden die Etiketten von Multi-Color Corporation (MCC).

Fünf UV-Silberlacke bereichern das Angebot von Actega für hochwertige Druckerzeugnisse. In Kombination mit höchst transparenten Überdrucklacken ist das Ziel, hochreflektierende Eigenschaften und Glanzeffekte zu erreichen. Die Farben sollen sich auch für Verpackungsanwendungen im Lebensmittelbereich eignen.

Arcade Beauty hat einen vollständig aus Polyethylen (PE) bestehenden Standbodenbeutel entwickelt. Er soll von L’Oréal als Nachfüllbeutel für das Haarpflegemittel Elvive Color Vive Protective Shampoo eingesetzt werden. Die Materialeinsparung gegenüber zwei 250-Milliliter-Flaschen gibt Arcade mit 75 Prozent an.


157 Illustratoren aus zehn Ländern vereint das von Raban Ruddigkeit herausgegebene Buch Freistil 7 auf 376 Seiten. Verlegerin Karin Schmidt-Friderichs vom Verlag Hermann Schmidt fasst den Ansatz zusammen: „Tag für Tag werden wir von einer Bilderflut auf Instagram & Co. überrollt. Hunderttausende Fotos, die alle nicht wirklich viel sagen. Anders dagegen die Illustration: Sie schafft Bilder, die das Denken, Handeln und Fühlen derer verändern, die sie betrachten. Illustration interpretiert, fokussiert und karikiert, sie verändert Weitsicht und stößt damit Veränderungen an. Illustration ist Aktion: Illustraction!“ Ruddigkeit formuliert in seinem Vorwort, dass Kreativität nicht trotz, sondern wegen widriger Umstände entstehe. Wen wundert es, dass er Art Spiegelmann als herausragenden Illustrator noch einmal portraitiert? Dazu passt auch das, was der Verlag Hermann Schmidt in seiner Vorschau des Buches schreibt: „Autoritäre Systeme fürchten die Macht der Bilder. Je mehr Autokraten die Welt erlebt, desto wichtiger wird die politische Bedeutung der Illustration – leider allerdings wächst auch die Gefahr für diejenigen, die den Mut haben, der Welt einen Spiegel vorzuhalten. Diese Ausgabe von Freistil ist deshalb weit mehr als eine Einladung zum Entdecken neuer Talente.“
Die Illustration ist eine der wichtigsten Möglichkeiten des politischen Ausdrucks – in allen politischen Systemen. Dem trägt das Buch übrigens auch Rechnung, indem es Illustratoren aus dem Iran, Kuba und Russland zu Wort kommen lässt.
Es gibt viel zu entdecken und zeigt einmal mehr, welche Vielfalt in der Aussage ebenso wie im Stil von Illustrationen zu finden ist. Es lohnt sich, 40 Euro in die Hand zu nehmen, um alte und neue Illustratoren und ihre Arbeiten (wieder) zu entdecken.
Illustration spielt übrigens auch auf der Verpackung eine wichtige, wenn auch weniger politische Rolle. Dem widmet sich das TopThema von creativ verpacken 5/21. Die Ausgabe erscheint am 1. September 2021.

Nachhaltigkeitsstrategien für biobasierte Kunststoffe, Konzepte für Kreislauftechniken und End-of-Life-Lösungen sind das Ziel der von der EU-unterstützten Forschungsprojekte Bio-Plastics Europe und Sealive. Beide Projekte kooperieren seit April 2021, um Synergien für die Produktion und die Verwendung von Bio-Kunststoffen zu nutzen.

Über das Wissensportal Quickstart Online können sich Händler über das aktuelle Verpackungsgesetz informieren. Interseroh hat dazu Schulungsvideos zur Verpackungslizenzierung bereit gestellt.

Neugestaltung reduziert Materialeinsatz für Becher.
Die Hummus-Varianten von Obela sind seit Juni 2021 im neuen Becherdesign im Kühlregal zu finden. Christian Exner Arizaga, Marketing Direktor bei Obela Europe, beschreibt den neuen Auftritt: „Der ikonische rote Deckelrand bleibt das prägnanteste Wiedererkennungsmerkmal und ist Ankerpunkt für die Hummuskategorie im Regal. Das authentische Design im Aquarell-Stil und die matte Oberfläche bilden nun noch stärker als bisher die hochwertige Qualität unserer Produkte ab und lassen diese im Handmade-Charakter erstrahlen.“ Auch die Becherform wurde optimiert, was eine Gewichtsreduzierung um sieben Prozent nach sich zog. Ebenso seien die Paletten beim Transport um etwa elf Prozent besser ausgelastet, so Exner Arizaga weiter.
Obela hat bei der Gestaltung des Packungsdesigns mit dem Yotam Bezalel Studio, Tel Aliv/ Israel, zusammengearbeitet.

Der Hersteller von Maschinen für die Verarbeitung von Kunststoffen, recycelten und biobasierten Materialien sowie Naturfasern, Kiefel, hat ein Zentrum für Materialforschung und -tests, Musterfertigungen und Maschinendemonstrationen eröffnet. Unter anderem sollen Beschichtungskonzepte für Verpackungen und das Thermoformen mit Naturfasern vorangetrieben werden.

Für den Herstellungsprozess von thermogeformten Verpackungen will TEQ, ehemals Plastique, Zellstoff aus 100 Prozent Altpapier aus Büros, Archiven und Büchern einsetzen. Die Verpackungen kommen in den Bereichen Kosmetik, Obst und Gemüse, Haushaltswaren sowie Elektronik zum Einsatz.
