Coverpla verpackt Les Parfums d’Uzège

Für die Einführung der Kollektion von drei Düften von Les Parfums d’Uzège hat Coverpla das Unternehmen unter anderem bei der Auswahl der Verpackungskomponenten (Flaschen, Pumpen und Verschlüsse) unterstützt. Für die Uzès-Kollektion wurde die sogenannte Laura-Flasche in den Formaten 50 und 100 Milliliter und ein Rondeur-Verschluss aus Surlyn aus dem Coverpla-Sortimenten gewählt.

 

Foto: Coverpla

 

Lorenz: Im neuen Design

Verbesserte Rezepturen wollen kommuniziert werden …

Die Snack-Hits von Lorenz punkten mit einem Trio: Designrelaunch, Umstellung des Verpackungsmaterials und die veränderte Rezeptur einiger Markenprodukte. Mit dem Relaunch war Pahnke, Hamburg, betraut. Mehr Transparenz über die Inhaltsstoffe soll bereits am Handelsregal zur Geltung kommen. Andrea Spielmann, Marketingdirektorin Deutschland von Lorenz, beschreibt gegenüber creativ verpacken den Hintergrund des neuen Markenauftritts: „Ziel dieses Packungsrelaunchs war es, eine Verbindung aus Lebensfreude und Verantwortung herzustellen: modernes Design, optimale Präsentation der starken Lorenz Marken, Kommunikation der Produktvielfalt und gleichzeitig Ausdruck des Verantwortungsbewusstseins unseres Familienunternehmens. Die Unternehmensmarke Lorenz tritt durch das große, farbenfrohe Logo prominenter als früher auf unseren Relaunch-Designs in Erscheinung und repräsentiert diese Lebensfreude und Verantwortung. Dabei sind die sogenannten Verantwortungs-Icons ein wichtiges neues Element bei all unseren neuen Packungsdesigns – und damit auch bei Snack-Hits. Denn der Nutri-Score beispielsweise schafft Transparenz für die Konsumenten.“
In einem nächsten Schritt ist die Umstellung auf eine recycelbare Deckelfolie geplant.

 

Coca-Cola investiert in Mehrweg

Für das gesetzte Klimaziel von Coca-Cola Europacific Partners Deutschland (CCEP DE), die CO2-Neutralität bis 2040 zu erreichen, wurde eine Investition am Standort Mölln vorgenommen. Durch eine Modernisierung der Abfüllanlagen konnte die Energie- und Wassereffizienz der Produktionslinien gesteigert werden. Unter anderem wurden die Pack- und Palettier-Maschinen erneuert.

Den Gamle Fabrik: Zeitlos modern

Aus den Marmeladenregalen des Handels rufen uns viele Sorten ein Kauf mich zu.

Seit 1834 wird unter dem Namen Den Gamle Fabrik in Dänemark Marmelade gekocht. Aufgrund ihrer Qualität ist sie bei den Dänen sehr beliebt. Auch in deutschen Handelsregalen lädt sie als Danish Selection zum Kauf ein. Sie soll, so die Botschaft des Herstellers – heute Teil von Orkla Foods – noch immer nach dem gleichen Verfahren eingekocht werden wie zur Gründung. Dennoch sollte sie einen zeitgemäßen Markenauftritt erhalten, wofür die skandinavische Designagentur Everland gewonnen wurde.
“Wenn es eine Marke schon lange gibt, kann man auf ihren Werten aufbauen. Für das Rebranding von Danish Selection haben wir jedes einzelne Markenelement angesehen. Einen Teil haben wir behalten und andere überarbeitet, damit sie alle die gleiche Markengeschichte von Handwerk und Tradition erzählen”, erklärt Mikael Tonning, Designdirektor und Gründungspartner von Everland. “Die Typografie auf dem Etikett ist von dem kleinen Laden inspiriert, in dem alles begann. Die Buchstaben knüpfen mit ihrem funktionalen Design an die stolze Geschichte der dänischen Typografie an. In Kombination mit dem von Pergament inspirierten Etikett entstand so ein Retro-Charakter, ohne veraltet zu wirken.”
Nya Calmer, Markenmanagerin bei Orkla Foods, zeigt sich begeistert: “Wir sind überglücklich, dass es gelungen ist, uns modern zu machen und gleichzeitig unser Erbe zu bewahren. Wir sind unheimlich stolz auf unsere Geschichte und hatten Angst, in welche Richtung uns ein neues Design führen würde, doch jetzt haben wir einen zeitlosen, edlen und feinen Look.”

 

OCCI Bio Shrub: Sommerliche Leichtigkeit

Alkoholfreie Getränke erobern den Markt – und können je nach Laune auch mit Prosecco gemischt werden.

Als Innovationstreiber zum Thema Gesunder Genuss versteht sich der österreichische Obsthof Retter. Auf der Biofach 2022, die morgen beginnt, präsentiert das Unternehmen ein neues Konzentrat: OCCI Bio Shrub. OCCI steht für die Inhaltsstoffe Orangen- und Citrusschalen, Curcuma und Ingwer. Shrub bedeutet Trinken und kommt aus dem Arabischen. Der Begriff sei dort schon vor 200 Jahren für fruchtige Konzentrate verwendet worden, die gesäuert und als Sirup hergestellt wurden, erklärt Tanja Gusinde, zuständig für Marketing und Presse beim Obsthof Retter.
“Bei der Gestaltung der Etiketten haben wir darauf geachtet, dass ein Gefühl sommerlicher Leichtigkeit, sympathischer Nahbarkeit, ein moderner Touch und gleichzeitig die Anmutung als trendiger Aperitif entsteht. OCCI Bio Shrub ist ein rein natürliches Well Fresh Getränk. Daher war es naheliegend durch kleine grafische Elemente die hochwertigen pflanzlichen Inhaltsstoffe deutlich zu machen“, beschreibt Gusinde für creativ verpacken das Designkonzept. Die Etiketten hat die freiberufliche Designerin Isabella Posch entworfen.
„OCCI Shrub enthält keinen Zucker, sondern Bio-Honig und wird im Verhältnis 1:10 als Zutat für Getränke mit und ohne Alkohol verwendet. Auch diese Tatsache stellte beim Etikettendesign eine Herausforderung dar, da wir als Zielgruppe sowohl Familien als auch professionelle Barkeeper im Auge haben“, so Gusinde abschließend.

CCL Label verbessert Sortierfähigkeit

Für saubere PET-Flakes im Recyclingverfahren hat CCL Label Germany ihre sogenannten Eco Stream®-Etiketten weiterentwickelt. Sie bestehen aus fließendem Polyolefinmaterial mit geringer Dichte, das sich sehr leicht von den schwereren PET-Flakes im Sink-/Float-Verfahren im Sortierer und Recycler trennen soll. Das Material ist ein klares und undurchsichtiges weißes Haftetikett für Getränkeprodukte in PET-Flaschen.

Berry: Biobasierte Kaffeekapsel für Qbo

Tchibo hat für seine Kaffeekapsel-Marke Qbo – in Zusammenarbeit mit dem Hersteller von Kunststoffverpackungen Berry und seinem Lieferanten Neste – eine neue Kaffeekapsel aus Polypropylen (PP) auf den Markt gebracht. Das PP soll zu 70 Prozent aus biobasierten Rohstoffen wie Abfall- und Rückstandsölen und -fetten, zum Beispiel gebrauchten Speiseölen, bestehen.

Foto: Tchibo

Faiveley Plast Beauty: Verschluss für Paco Rabanne

Für den nachfüllbaren Parfum-Flacon in Roboter-Gestalt von Fame von Paco Rabanne entwarf der Spritzgussexperte Faiveley Plast Beauty (VPI) den Sprühverschluss. Der Verschluss in galvanisiertem Gold integriert einen NFC-Chip in die Sprühkappe, die gleichzeitig der Kopf des Roboters ist. Die Sprühkappe ist so konzipiert, dass das Nachfüllen des 80-Milliliter-Flacons durch ein sensorisches Schraubsystems erleichtert wird.

 

Foto: Paco Rabanne

Stora Enso: Machbarkeitsstudie mit Tetra Pak

Der Papierhersteller Stora Enso und Tetra Pak prüfen eine Lösung für das Recycling von Getränkekartons. Um den wachsenden Recyclingbedarf in den Benelux-Ländern zu decken und der Nachfrage nach kreislauffähigen papierbasierten Verpackungslösungen gerecht zu werden, soll eine Machbarkeitsstudie den Plan für eine Getränkekarton-Recyclinganlage am Stora Enso-Standort Langerbrugge in Belgien prüfen. Die Verarbeitung der Fasern würde in Langerbrugge stattfinden, während die Polymer- und Aluminiumbarrierematerialien von einem speziellen Partner recycelt würden. Nach der Investiotionsentscheidung sollte die Anlage 2025 in Betrieb gehen.

Cantina Kurtatsch: Etikett zeigt Herkunft

Auch in der Welt der Weingüter findet ein Umdenken statt …

Die Cuvée Resi ist ein Wein aus den Pilz-resistenten Trauben Bronner und Souvignier Gris aus dem Weinkeller der Südtiroler Cantina Kurtatsch. Das Etikett sei inhouse entworfen worden, wie Präsident Andreas Kofler unterstreicht: „Wir bevorzugen bei der Gestaltung der Etiketten einen kreativen internen Prozess mit unserem Team, da wir glauben, dass dies der beste Weg ist, um unsere Werte und Philosophie auch in der Verpackung widerzuspiegeln.“ So erzählt das zweigeteilte Etikett von Resi die Geschichte ihrer Herkunft: „Ein frischer, blumiger und nachhaltiger Wein, der eine tiefe Verbundenheit mit seiner Herkunftsnatur hat: Das ist es, was Resi in der Flasche offenbart und die Philosophie, die auf dem Etikett wiedergegeben wird. Kein Detail wurde außer Acht gelassen, um ein Etikett zu kreieren, das den Ort Kurtatsch, die Heimat unserer Weinkellerei, und die Berge, die unsere ikonischen Weine zum Leben erwecken, ehrt. Das Etikett ist wie ein Foto der einzigartigen Eigenschaften des Gebiets: Olivenzweige und die Berge, die das mediterran-alpine Klima der Gegend repräsentieren, blühender Winterjasmin, der auf den typischen Felsgraten von Cortaccia wächst und auch die Fassade der Vinothek schmückt. Diese Details muss man wie ein Gemälde betrachten, um die tiefe Verbundenheit zwischen der Region und ihre Charakteristika zu erfassen, die für uns ebenso wie für das Gebiet der Kellerei stehen“, so Kofler weiter.
Allerdings irritiert den Betrachter die schlanke Gestalt in Damenkleidung im Jugendstil: Der grüne Kopf deutet auf einen Erpel, eine männliche Stockente hin …
Gedruckt wurden die Etiketten bei La Commerciale Borgogno, einer auf Wein- und Spirituosenetiketten spezialisierten Druckerei.