Beiersdorf: Aerosoldosen aus recyceltem Aluminium

Der Hautpflegespezialist Beiersdorf und das Schweizer Verpackungsunternehmen Nussbaum stellen nach einjähriger Entwicklungsphase Aerosoldosen vor, die zu 100 Prozent aus recycelten Aluminium-Getränkedosen bestehen sollen. Ende 2021 ist geplant, die Dosen in das Sortiment von Beiersdorf aufzunehmen.

EU bekämpft Fälschungskriminalität

Der Europäische Rat hat Produkt- und Markenpiraterie sowie Fälschungshandel in die Prioritätenliste für die gemeinsame Plattform gegen kriminelle Bedrohungen aufgenommen. Christian Köhler, Hauptgeschäftsführer vom Markenverband, begrüßt diese Einstufung und sieht drei Bereiche, die fokussiert werden sollten: „Die Stärkung der Marktüberwachung, die Zusammenarbeit von Zoll und Marktüberwachung und die innerstaatliche Zusammenarbeit zum Schutz der Verbraucher.“

M. Asam: Fruchtig und blumig in den Sommer

Gute Laune und Urlaubsfeeling versprühen die neuen Düfte des Beautyspezialisten.

Mit zwei neuen Duftkompositionen begrüßt M. Asam die ersten Boten des Sommers. Fruchtige Orange bedient nicht nur die olfaktorischen Sinne von Juicy Orange, sondern bestimmt auch das Packungsdesign: ein freundlicher und wärmender Gelbton sowie eine naturalistische Illustration der Frucht. Die zweite Kreation Touch of Summer vereint tropisch, fruchtig, blumige Kompositionen in einem Eau de Parfum. Das Packungdesign zeigt ein buntes Potpourri einer tropischen Pflanzenwelt. Die Faltschachtel ist mit Heißfolienprägung veredelt. Für die Verpackungsgestaltung der beiden Produkte zeichnet Sibylle Kratzert vom unternehmensinternen Grafikteam verantwortlich.

 

SW-Motech: Neu in Szene gesetzt

In vielen Bereichen wird Verpackung eher funktional wahrgenommen, doch auch hier gehören gezielte Kundenansprache und -information zu ihren wesentlichen Aufgaben.

Bei Motorradzubehör handelt es sich um Produkte, die vergleichsweise einfach schlicht verpackt werden. SW-Motech hatte die Produktion von China nach Deutschland verlagert und nutzte die Expertise des Verpackungsherstellers STI, um die Produkte zeit- und kostensparend neu zu verpacken. Der Hersteller von Motorradzubehör reduzierte die Versandverpackungen auf vier Varianten, die durch eine entsprechende Konstruktion auf Aufhänger und Etiketten aus anderen Materialien verzichten. Gestaltet wurden die Verpackungen inhouse von Joachim Jung und Björn Becker. „Mittels Aufkleber auf den Universalverpackungen können auch kleinere Chargen optimal am PoS positioniert werden. Marke und Produkt werden unaufdringlich in den Fokus gerückt und sorgen für eine authentische Produktpräsentation im stationären und Online-Handel,“ lautet die Beschreibung des Gestaltungskonzepts.

Pinaks: Grille bricht Speisetabus

Berliner Food-Start-up macht Lust auf Insektensnacks.

Lebensmittel, die mit Insekten angereichert wurden, führen hierzulande noch ein Nischendasein. Das wollen die Gründer von Native Foods, Sebastian Kreßner und Camilo Wilisch, mit der Marke Pinaks ändern. Seit Mai 2021 sind die proteinhaltigen und glutenfreien Snacks aus Grillenmehl in den Sorten Rosmarin und Zwiebel-Kräuter in einem 35 Gramm Riegel à vier Cracker erhältlich.
Die verantwortliche Designerin Andrea Tovar, Berlin, entwarf ein freches, luftig-frisches Packungsdesign, das einen bewusst verspielten Gegenpart zum Verpackungsinhalt bilden soll.

Verpackung aus Spargelfasern

Die Hochschule München testete in einem Forschungsprojekt, ob sich Spargelabfälle für die Karton- oder Papierherstellung eignen. Unter Leitung von Prof. Dr. Helga Zollner-Croll von der Fakultät für Papier und Verpackung konnte aus Spargel Fasermaterial gewonnen werden, das mithilfe eines Laborfasergussverfahrens zu Schalen verarbeitet werden kann. Die raue Oberfläche soll sich gut für Erdbeer-Verpackungen eignen.

BUND fordert Verbot von Fluorchemikalien

In einer Untersuchung von fett- und wasserabweisendem Einweggeschirr aus Papier und Pappe von europäischen Schnellrestaurants wurden Fluorchemikalien (langlebige per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen PFAS) nachgewiesen. Die Testreihe wurde vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) mit den tschechischen Verbraucherschützern von Arnika und sieben weiteren Nichtregierungsorganisationen durchgeführt. Da die Stoffe auf die verpackten Lebensmittel übergehen und Gesundheitsschäden hervorrufen können, fordert der BUND ein PFAS-Verbot als gesamte Stoffgruppe bis spätestens 2030.

Mein Genuss: Küche geht auf Weltreise

Fernweh lässt sich auf viele Arten stillen.

Reisen in andere Länder sind mehr als nur der berühmte Tapetenwechsel. Für viele steht das Eintauchen in andere Kulturen im Vordergrund. Mein Genuss, Onlineshop für Gewürze und Tees, nimmt mit 38 Gewürzen und Gewürzmischungen auf eine Reise in die internationalen Geschmackswelten mit – von Sauerbratengewürz bis Chimichurri, ein Gewürz für eine argentinische Sauce.
Als Verpackung kamen Weißblechdosen zum Einsatz, die mit einem lebensmittelechten Schutzlack versehen sind, wie Mein Genuss verlautbarte. Gestaltet wurden die Dosen von Clormann Design, Penzing.

 

 

 

Pharmos: Ganzheitlich Gesundheit fördern

Ein künstlerisches Packungsdesign soll die Qualität von Holistic-Food-Produkten unterstützen.

Den Menschen dabei unterstützen, sich mit den Wirkstoffen von Pflanzen gesund zu fühlen, ist der Ansatz von Pharmos Natur Green Luxury. Dazu wurde eine neue Reihe von Produkten gelauncht, die das Prinzip der Selbstheilung fördern soll: Holistic Food. Das Angebot der sogenannten Lebensgesundmittel umfasst unter anderem Säfte, Fruchtpulver und Kapseln mit verschiedenen Wirkstoffen.
Das vielseitige Wirkstoffnetz wurde in handgemalten Aquarellen in herbstlichen Farbnuancen von Marco Spitzar, Studio Spitzar, Dornbirn/Österreich, auf die Verpackungen gebracht. Herbstlich, weil dies die Erntezeit für die Heilpflanzen ist, aus denen die Holistic-Food-Produkte hergestellt werden. Für die Produktverpackungen wird Braunglas verwendet, das Papier für die mit Logo und Produktnamen geprägten Faltschachteln kommt von Fedrigoni.

 

Tubenschulter aus Papier

AISA Automation Industrielle SA brachte eine Tubenschulter auf den Markt, die mehrheitlich aus Papier und nicht nur aus Kunststoff besteht. Um die konische Form der Tubenschulter zu gewährleisten ist ein formbares Papier erforderlich, das Billerud Korsnäs lieferte. Zusammen mit der Tubenhülse, die zu 85 Prozent aus Papier bestehe, trägt diese Hybridschulter zu einer Verpackung bei, die nun zu mehr als 80 Prozent aus Papier bestehe, heißt es von AISA,